Hintergrund
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19.02.2018
Kleine Anfrage des Abgeordneten Reinhard Oelbermann
Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz

Aktuell stehen Änderungen des rheinland-pfälzischen Kindertagesstättengesetz (KTagStG RP) an. Zudem hat die Nachfrage der Eltern nach Kindertagespflege stetig zugenommen.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

 

 

  1. Wie viele Personen sind zurzeit in der Kindertagespflege in Rheinland-Pfalz tätig? Wie viele arbeiten davon in Vollzeit und wie viele arbeiten ergänzend zu Kindertagesstätten? (Bitte bei der Darstellung um eine Trennung zwischen Tagesmüttern und Tagesvätern und einer Auflistung nach kreisfreien Städten und Landkreisen)

  2.  Kindertagespflege ist der Arbeit in den Kindertagesstätten rechtlich gleichgestellt: Bildung, Erziehung und Betreuung ist der gemeinsame Auftrag. 
    Sieht das neue Kindertagesstättengesetz auch die faktische Gleichstellung vor? Das heißt insbesondere: Wird sich der Rechtsanspruch auf einen beitragsfreien Betreuungsplatz ab dem zweiten Lebensjahr auch auf einen Platz in der Kindertagespflege beziehen? Wenn nicht, was sind die Beweggründe, die Rahmenbedingungen weiterhin nicht anzupassen?

 

  1. Wie viel Prozent der kommunalen Aufwendungen für Kindertagespflege werden aktuell vom Land erstattet? Kann man in Zukunft eine höhere Beteiligung erwarten? (Bitte um eine Auflistung nach kreisfreien Städten und Landkreisen)

 

  1. Ist die Einrichtung eines Landesbüros Kindertagespflege angedacht? Wenn ja, wo wird diese Anlaufstelle eingegliedert?

 

  1. Sind finanzielle Mittel vorgesehen zur Unterstützung des Landesverbandes Kindertagespflege, der sich aktuell neu gründet?

 

  1. Welche Maßnahmen hat das Land geplant, um den Austausch zwischen den Tagesmüttern und Tagesvätern aus den verschiedenen Orten zu fördern?

 

Sehen die Gesetzesänderungen, - zum Beispiel in Anlehnung an geltendes baden-württembergisches Landesrecht-, auch einen Zusammenschluss von zwei bis drei Tagesmüttern und Tagesvätern zur gemeinsamen Betreuung vor.Wenn nicht, welche Gründe sprechen gegen solche Zusammenschlüsse?