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07.03.2018
Pressemitteilung: Reinhard Oelbermann, MdL
„Das Gespräch mit den Verantwortlichen in Karlsruhe war hilfreich. Es ist nun auch eine zweite Variante für die Brückensanierung im Gespräch“

Für viel Unruhe und Unmut in der Bevölkerung sorgt die geplante Sanierung der Rheinbrücke bei Speyer. Viele Bürgerinnen und Bürger haben offenen Fragen und können die Konsequenzen, die bei einer angedachten Vollsperrung zu erwarten sind, nicht mittragen.

 

Wie verteilen sich die täglich 30.000 Fahrzeuge, die den Rhein überqueren? Welche Lösung gibt es für das Hauptproblem: die täglichen Rettungsfahrten? Pro Jahr werden gut 3.000 Notfälle aus dem rechtsrheinischen Gebiet in die Speyerer Krankenhäuser eingeliefert.

Reinhard Oelbermann kündigte letzte Woche an, mit seinen Kollegen aus Land- und Bundestag, beim zuständigen Regierungspräsidium in Karlsruhe, Lösungsvorschläge für die Problematik zu erörtern.


Wir müssen mit den Entscheidungsträgern zu einer guten Lösung für unsere Bürger kommen. Eine 20-monatige Sperrung der Autobahnbrücke bei Speyer ist unvertretbar Die genannten Alternativen über die Autobahnbrücke und Germersheim sind keinesfalls ausreichend.“, forderten die CDU-Politiker

 

Dabei handelte es sich um die regionalen Mitglieder des Bundestags, Johannes Steiniger (Wahlkreis Speyer) und Olav Gutting (Wahlkreis Bruchsal/Schwetzingen) sowie um den Speyerer Landtagsabgeordneten Reinhard Oelbermann und die Landtagsabgeordneten aus den badischen Wahlkreisen: Ulli Hockenberger (Wahlkreis Bruchsal), Karl Klein aus dem Rhein-Neckar-Kreis.


Ihre Gespr
ächspartner waren der Abteilungsleiter für Straßenwesen und Verkehr, Jürgen Skarke, Projektleiterin und stellvertretende Referatsleiterin Straßenbau Nord, Karin Mihatsch, Katharina Kuch, zuständig für die Öffentlichkeitsbeteiligung, und Walter Katzik, Referatsleiter Ingenieurbau.

 


„Zu überlegen wäre, die aufwändige Sanierung auf jeweils eine Fahrspur zu beschränken
und die Brücke nur einseitig zu
sperren“, ließen die Abgeordneten im Vorfeld wissen.
Die Vertreter des Regierungspräsidiums legten bei dem Vor-Ort-Termin in Karlsruhe ihre Sicht
 der Dinge da, zeigten sich offen für machbare, realistische Lösungsansätze. 

 

So kamen zwei Varianten auf den Tisch: einmal die aktuelle Planung mit einer 20-
monatigen Bauzeit und einer Komplettsperrung. Statt wie
üblich über die Salierbrücke führt der Weg nach Speyer und zurück über die Autobahn A 61 oder die Germersheimer
Br
ücke. Die zweite Variante sieht eine einseitige Sperrung mit einer Spur für PKW und Rettungsfahrzeuge vor, doch ist die Überquerung nur in eine Richtung, nämlich nach Speyer,
m
öglich. Da die Fahrspur lediglich 2,75 Meter breit ist, und die Belastung gering gehalten werden soll, muss die Strecke für LKW gesperrt werden.


Im Gespr
äch taten sich einige schwerwiegende Fragen auf: Wie sollen am besten die Sperrungen eingerichtet werden, um zu gewährleisten, dass LKWs auffahrende Brummis an
der Durchfahrt sicher gehindert werden?
Wie können bei einem Unfall auf der Brücke die Einsatzkräfte schnell und sicher anfahren? Ist die Verlängerung der fast zweijährigen Bauzeit bei einer „Einspurlösung“ um ein weiteres halbes Jahr gerechtfertigt und zumutbar?

 
Eine als Notl
ösung angedachte Autofähre könne aus Kapazitätsgründen nur eine Ergänzung
sein. Reinhard Oelbermann betonte: „Meine Kollegen und ich werden uns mit den
Bürgermeistern vor Ort abstimmen und einen Konsens suchen. In Speyer ist ja bereits ein runder Tisch von Seiten des Oberbürgermeisters Hansjörg Eger aus geplant.“


Die Sanierungsarbeiten erfolgen auf einer Strecke von 600 Metern. Vorgesehen ist ein Zeitraum von Januar 2019 bis November 2020. Die Gesamtkosten liegen bei rund sechs Millionen Euro, bei einem Neubau fielen deutliche zweitstellige Millionenbeträge an, hieß es. Zeitgleich zu den Arbeiten an der Rheinbrücke soll der Umbau des stets kritischen Knotenpunkten B 39/ L 722 beim Lußhof erfolgen, so dass wesentlich mehr Fahrzeuge wie derzeit eine Ampelphase nutzen können und die täglichen Staus mindern.

„Hoffen wir, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten zu einer guten Lösung kommen.“, so Reinhard Oelbermann abschließend.