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23.02.2018
Pressemitteilung Reinhard Oelbermann
„Jeder befristete Arbeitsvertrag ist sowohl für die betroffenen Lehrkräfte als auch für die Schülerinnen und Schüler in unserem Land eine Belastung“

Der Antwort des verantwortlichen Bildungsministeriums in Mainz auf die kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Reinhard Oelbermman ist zu entnehmen, dass an Speyerer Schulen insgesamt 40 Lehrerinnen und Lehrer nur einen befristeten Arbeitsvertag haben. Von diesen 40 Lehrkräften sind 32 zum wiederholten Mal befristet eingestellt.

Mit sechs befristeten Lehrkräften ist die „Integrierte Gesamtschule Speyer“ (IGS) besonders betroffen. Beim „Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium“ (FMSG) und der „Berufsbildenden Schule Speyer“ (BBS) sind es jeweils fünf befristete Arbeitsverträge. An keiner Speyerer Schule gibt es ausschließlich unbefristet eingestellte Lehrkräfte. Zudem kann festgestellt werden, dass die weiterbildenden Schulen überdurchschnittlich von der Problematik betroffen sind.

                                             

Der Landtagsabgeordnete Reinhard Oelbermann kommentiert die Zahlen folgendermaßen: Befristete Arbeitsverträge sind gegenüber Lehrkräften und Schülern nicht verantwortbar. Sie demotivieren Lehrer und verunsichern Schüler. Wie sollen denn Lehrer, die von Jahr zu Jahr, einen neuen befristen Arbeitsvertrag bekommen, ihre persönliche Zukunft planen? Wie wird man Schülerinnen und Schüler gerecht, die sich zwei Jahre auf einen Lehr-und Prüfungsstil eingestellt haben und sich ein halbes Jahr vor dem Abitur auf einen neuen-, womöglich ganz anderen Stil einstellen müssen? Wie ich jetzt erfahren habe, erfolgen Befristungen sogar nur auf ein halbes Schuljahr. Wie sollen Lehrer dabei Schülerleistung fördern und objektiv bewerten?Viele Fragenkeine Antworten!“

 

Reinhard Oelbermann kritisiert die falsche Prioritätensetzung der Landesregierung: „Wie so oft spart diese Landesregierung an der falschen Stelle. Unsere Schülerinnen und Schüler verdienen eine gute, zukunfts- und wettbewerbsfähige Ausbildung. Dazu gehört Kontinuität im Unterricht“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.